Google steigert die Gemini-Nutzung für zahlende Abonnenten

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Google hat die täglichen Prompt-Limits für Nutzer seines Gemini Advanced AI-Dienstes deutlich erhöht und reagiert damit auf direktes Nutzer-Feedback. Die Änderungen betreffen sowohl die Abonnementstufen Google AI Pro für 19,99 $/Monat als auch die Abonnementstufen Google AI Ultra für 250 $/Monat. Dieser Schritt spiegelt einen breiteren Trend wider, dass KI-Unternehmen um Nutzungskontingente konkurrieren, um zahlende Kunden zu gewinnen und zu halten.

Neue Eingabeaufforderungsgrenzen: Ein abgestufter Ansatz

Das Kernupdate trennt die Eingabeaufforderungsgrenzen für die Modelle „Thinking“ und „Pro“ von Gemini. Zuvor hatten beide Stufen ein gemeinsames Tageslimit für beide Modelle. Jetzt:

  • Google AI Pro (19,99 $/Monat): 300 tägliche Eingabeaufforderungen für das „Denken“-Modell (allgemeine Aufgaben) und 100 tägliche Eingabeaufforderungen für das „Pro“-Modell (fortgeschrittene Mathematik, Codierung).
  • Google AI Ultra (250 $/Monat): 1.500 tägliche Aufforderungen für „Denken“ und 500 tägliche Aufforderungen für „Pro“.

Dies stellt eine erhebliche Steigerung gegenüber den bisherigen einheitlichen Grenzwerten von 100 bzw. 500 täglichen Eingabeaufforderungen dar.

Warum das wichtig ist: Kontrolle und Wettbewerb

Die Abkehr von einem gemeinsamen Pool von Eingabeaufforderungen ist eine direkte Folge der Benutzernachfrage. Google gab an, Feedback erhalten zu haben, in dem mehr „Präzision und Transparenz“ bei der Anwendung von Modellbeschränkungen gefordert wurde. Dies deutet darauf hin, dass Benutzer lieber genau wissen, wie viele Eingabeaufforderungen ihnen für jedes Modell zur Verfügung stehen, anstatt nur eine einzige Gesamtmenge.

Der Zeitpunkt steht auch im Einklang mit dem intensiven Wettbewerb auf dem KI-Abonnementmarkt. Unternehmen wie OpenAI (ChatGPT Plus) und Anthropic (Claude Pro) bieten einen ähnlich abgestuften Zugriff auf ihre fortschrittlichen KI-Modelle, und Nutzungsbeschränkungen sind ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Die Erhöhung der Vergütungen für zahlende Kunden ist eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das kostenlose Kontingent bleibt unbestimmt

Google hat keine spezifischen Prompt-Limits für kostenlose Gemini-Nutzer bekannt gegeben, sondern lediglich erklärt, dass sie sich „täglich ändern“ können. Dies schafft Unsicherheit für nicht zahlende Nutzer und schafft gleichzeitig Anreize für Abonnements, indem den zahlungswilligen Nutzern garantierte, höhere Vergütungen angeboten werden.

Letztlich zeigt der Schritt von Google die Bereitschaft, seine KI-Dienste auf der Grundlage des Nutzerfeedbacks anzupassen und sich gleichzeitig strategisch in der sich entwickelnden Landschaft der KI-Abonnements zu positionieren. Die Trennung der Prompt-Limits ist eine einfache Änderung, die zahlenden Kunden einen echten Mehrwert bietet und das Engagement der Plattform für die Bereitstellung eines flexiblen Zugriffs auf ihre fortschrittlichen KI-Tools unterstreicht.

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