Minnesota will Krypto-Geldautomaten verbieten, da der Betrug gegen Senioren zunimmt

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Gesetzgeber in Minnesota drängen darauf, Kryptowährungs-Geldautomaten landesweit zu verbieten, und verweisen auf einen Anstieg des Betrugs, insbesondere gegen ältere Bewohner, die zunehmend anfällig für Betrügereien sind. Der Gesetzesvorschlag, Bill HF3642, kommt nach einem Jahr, in dem Beamte über 70 Betrugsbeschwerden im Zusammenhang mit diesen Maschinen registriert haben, die einen Gesamtverlust von mehr als 540.000 US-Dollar zur Folge haben.

Das Problem: Betrüger nutzen Krypto-Geldautomaten aus

Das Kernproblem besteht darin, dass Krypto-Geldautomaten Betrügern eine einfache und unauffindbare Möglichkeit bieten, Bargeld in Kryptowährung umzuwandeln, was es für die Strafverfolgungsbehörden äußerst schwierig macht, gestohlene Gelder zurückzuerlangen. Diese Kioske ermöglichen es Benutzern, Kryptowährungen mit Bargeld oder Debitkarten zu kaufen, wodurch traditionelle Bankvorschriften umgangen werden und den Opfern kaum Rückgriffsmöglichkeiten geboten werden.

Ein aktueller Fall verdeutlichte die Schwere des Problems: Die Polizei reagierte auf einen Anruf über eine ältere Frau, die wiederholt einen Krypto-Geldautomaten benutzte, und stellte dann fest, dass sie gezwungen wurde, die Hälfte ihres monatlichen Einkommens an Betrüger zu geben. Dadurch stand sie kurz vor der Obdachlosigkeit.

Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden zielen Kriminelle häufig auf Senioren ab und nutzen emotionale Manipulation und falsche Identitäten, um sie dazu zu bringen, ihre Ersparnisse aufzulösen. Die Anonymität der Kryptowährung macht es praktisch unmöglich, das Geld nach der Umwandlung nachzuverfolgen.

Widerstand der Industrie und staatliche Reaktion

Digitale Währungsplattformen wie CoinFlip argumentieren, dass bestehende Sicherheitsmaßnahmen – wie Transaktionslimits und Haltefristen – ausreichend seien. Ihr interner Anwalt Larry Lipka behauptet, dass weniger als 1 % der Transaktionen in Minnesota zu von Kunden gemeldetem Betrug führen.

Das Handelsministerium von Minnesota ist jedoch anderer Meinung. Sam Smith, Direktor für Regierungsbeziehungen, weist darauf hin, dass nur 48 % der Betrugsbeschwerden zu Rückerstattungen führen und die durchschnittliche Rückerstattung nur 16 % des Gesamtverlusts abdeckt. Diese Lücke zwischen gemeldetem Betrug und eingezogenen Geldern treibt den Drang nach einem vollständigen Verbot voran.

Umfassendere Implikationen

Minnesota verfügt derzeit über rund 350 lizenzierte Krypto-Geldautomaten. Sollte das Verbot in Kraft treten, könnte es einen rechtlichen Präzedenzfall schaffen, der sich auf Kryptowährungskioske in den gesamten Vereinigten Staaten auswirkt. Das Ergebnis des Gesetzentwurfs wird wahrscheinlich Einfluss darauf haben, wie andere Staaten den Zugang zu diesen zunehmend beliebten, aber oft missbrauchten Finanzinstrumenten regulieren oder einschränken.

Die Gesetzgebung spiegelt die wachsende Besorgnis der Gesetzgeber über die unkontrollierte Ausbreitung von kryptowährungsgestütztem Betrug wider, insbesondere da gefährdete Bevölkerungsgruppen ins Visier genommen werden. Wenn es Minnesota gelingt, diese Geldautomaten zu verbieten, könnte dies ein umfassenderes Vorgehen gegen unregulierte Krypto-Zugangspunkte im ganzen Land auslösen.

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