Netflix passt sich an Mobilgeräte an: Vertikale Videoerweiterung für 2026 geplant

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Netflix verstärkt sein Engagement bei mobilen Videos und plant, seinen vertikalen Video-Feed bis 2026 erheblich zu erweitern. Der Streaming-Riese sieht Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok als direkte Konkurrenten und reagiert mit der Einführung von kurzen, mobilen Inhalten. Bei diesem Wandel geht es nicht nur darum, mit den Trends Schritt zu halten; Es handelt sich um eine grundlegende Anpassung an eine Medienlandschaft, in der „Fernsehen mittlerweile fast alles ist“, wie Ted Sarandos, Co-CEO von Netflix, es bei der jüngsten Gewinnmitteilung des Unternehmens ausdrückte.

Der Aufstieg des vertikalen Videos

Das Unternehmen testet bereits erweiterte mobile Erlebnisse, einschließlich vertikaler Clips aus seinen bestehenden TV-Shows und Filmen. Neue Inhaltstypen, beispielsweise Segmente aus Video-Podcasts, werden noch in diesem Jahr in den vertikalen Feed integriert. Dieser Schritt spiegelt einen breiteren Trend in Hollywood wider, wo sich engagierte Produktionsstudios nun auf Mobile-First-Inhalte konzentrieren. Der Markt für diese kurzen vertikalen Dramen ist laut Variety bereits ein „globales Phänomen im Wert von mehreren Milliarden Dollar“, was ihn zu einem attraktiven Wachstumsbereich macht.

Warum jetzt? Wettbewerb im Streaming-Bereich

Die Umstellung von Netflix auf vertikales Video erfolgt in einer Zeit, in der sich die traditionellen Fernsehgewohnheiten weiterentwickeln. Großveranstaltungen wie die Oscars und NFL-Spiele werden zunehmend auf Plattformen wie YouTube gestreamt, wodurch die Grenzen zwischen traditioneller Übertragung und digitalem Streaming verschwimmen. Konkurrenten wie Amazon (durch die Übernahme von MGM) und Apple (im Wettbewerb um Branchenpreise) diversifizieren die Medienlandschaft weiter.

Um insbesondere bei einem jüngeren Publikum (Gen Z) relevant zu bleiben, setzt Netflix strategisch auf mundgerechte vertikale Clips aus Live-Programmen (WWE Raw, Star Search) und beliebten Shows (Stranger Things, KPop Demon Hunters). Dabei geht es nicht nur darum, Zuschauer anzulocken; Es geht darum, sie dort zu treffen, wo sie sind: beim Scrollen durch ihre Telefone.

Überarbeitung der mobilen Benutzeroberfläche im Jahr 2026

Über den Inhalt hinaus plant Netflix auch eine umfassende Überarbeitung seiner mobilen Benutzeroberfläche, die im Jahr 2026 eingeführt werden soll. Laut Co-CEO Greg Peters wird diese Neugestaltung „der Expansion unseres Geschäfts im kommenden Jahrzehnt besser dienen“. Das Unternehmen beabsichtigt, diese neue Schnittstelle kontinuierlich weiterzuentwickeln und das Benutzererlebnis zu testen und zu verbessern, während sich der Mobilfunkmarkt weiterentwickelt.

„Wir werden die passenden Komponenten davon in diesen vertikalen Video-Feed integrieren.“ – Greg Peters, Co-CEO von Netflix

Diese Strategie ist ein klares Zeichen dafür, dass Netflix die Dominanz des mobilen Fernsehens erkennt und seine Plattform anpasst, um seine Position in der Zukunft der Unterhaltung zu sichern. Das Unternehmen reagiert nicht nur auf Trends; es formt sie aktiv.

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